Deponie-Pläne in Rötha vorgestellt

Deswegen hatte die Verwaltung den Geschäftsführer des Deponiebetreibers WEV (Westsächsische Entsorgungs- und Verwertungsgesellschaft) Bernd Beyer eingeladen, den Röthaer Stadträten eine aktuell verfolgte Änderung beim Bau der Deponie vorzustellen. Die Botschaft lautet im Kern: Der Deponiekörper soll nicht die gesamte genehmigte Fläche einnehmen, dafür 17 Meter höher werden, als ursprünglich geplant. Mit einer Höhe von 57,5 Meter über dem Gelände wäre sie damit laut Beyer immer noch niedriger als die 66 Meter hohe Halde Trages.

Begründet werden die Pläne unter anderem mit geringerem Flächenverbrauch und mit geringerem Materialeinsatz beim Bau der Deponie. Am genehmigten Volumen von 12,8 Millionen Kubikmeter Abfall ändere sich nichts.

Sowohl die Stadträte als auch Besucher, die eigens wegen dieses Vortrages gekommen waren, nahmen die Pläne gelassen und unaufgeregt zur Kenntnis. Was daran liegen mag, dass die Deponie von Rötha aus gar nicht zu sehen ist. Die Stadträte interessierten sich mehr für technische Details und für die von Beyer skizzierte Nachsorge und Möglichkeiten der Nachnutzung. Der Geschäftsführer rechnet damit, dass der Endausbau der Deponie bis 2035 erreicht sein werde, die dann aber noch bis 2070 überwacht werden müsse.

Einen möglichen Konfliktpunkt nannte Espenhains Ortsvorsteher Heiko Anger. Bei der Anlieferung von Abfall mit der Bahn sei es schon zu Geruchsbelästigungen in Espenhain gekommen, weil auf dem hiesigen Bahnhof der Preßnitztalbahn die Waggons längere Zeit gestanden hätten. Beyer gab diesbezüglich Entwarnung. Einerseits werde kein unbehandelter Hausmüll mehr auf die Deponie gebracht, andererseits seien Bahntransporte äußerst selten. LVZ v. 01.11.16

Veröffentlicht am 04.11.2016

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