Corona

AKTUELL

 

Corona-Update aus dem Landkreis Leipzig

vom 25.04.2022 (2022/145)

Neue Quarantäne-Regeln – Gesundheitsamt spricht Quarantäne nicht mehr telefonisch aus und erstellt keine Quarantäne-Bescheide mehr – Übersicht der Infektionen in den Städten und Gemeinden vom 25.04.2022

Bei Symptomfreiheit wird Quarantäne auf fünf Tage verkürzt - Quarantäne für Kontaktpersonen entfällt

Ab dem 25. April 2022 gelten wegen der aktuelle Entwicklung der Pandemie neue gelockerte Quarantäne- und Isolationsregeln:

  • Infizierte Personen müssen sich eigenständig absondern. Das Gesundheitsamt ruft nicht mehr an, um die Quarantäne auszusprechen. Es wird zudem dringend empfohlen, dass sie ihre engen Kontaktpersonen selbständig informieren.
  • Die Absonderung für Corona-Infizierte kann bereits nach fünf Tagen beendet werden, wenn seit 48 Stunden keine Symptome mehr vorliegen. Dann muss auch keine Freitestung mehr erfolgen. Für die Berechnung der Dauer der Absonderung können Sie den Quarantäne-Rechner im Anhang nutzen.
  • Bestehen am fünften Tag noch Symptome, verlängert sich die Absonderung solange bis die 48 Stunden Symptomfreiheit erreicht sind - maximal aber auf zehn Tage.
  • Quarantänebescheide: Ab dem 25.04.2022 erstellt das Gesundheitsamt keine Quarantänebescheide mehr. Die Pflicht zur Quarantäne ergibt sich aus der Absonderungsverordnung des Landkreises Leipzig (siehe Dokumente). Für den Nachweis der Infektion gegenüber dem Arbeitgeber - und somit auch für Entschädigungszahlungen nach dem Infektionsschutzgesetz - reicht daher der Nachweis des positiven PCR-Testes aus.
  • Für alle Kontaktpersonen entfällt die Quarantäne vollständig. Bislang galt die Ausnahme nur für geimpfte und genesene Personen. Enge Kontaktpersonen - insbesondere Hausstandsangehörige - sind weiterhin dazu aufgefordert, Maßnahmen des Infektionsschutzes einzuhalten. Dies bedeutet, so gut wie möglich Kontakte zu reduzieren, auf eigene Symptome zu achten und sich zu testen.
  • Personen, die in der Pflege, der medizinischen Versorgung oder Eingliederungshilfe arbeiten, müssen bei Wiederaufnahme der Tätigkeit einen negativen Test (Fremdtestung: Schnell- oder PCR-Test) vorlegen. Dies gilt nur, wenn die Arbeit vor dem oder am zehnten Tag der Absonderung aufgenommen wird. Wer für zehn Tage abgesondert war, muss keinen negativen Test vorlegen. Hier gilt die Regelung wie bisher.
  • Übergangsregelung: Ab dem 25. April 2022 gelten diese Regelungen für alle Personen. Das heißt, die Absonderung als Kontaktperson ist beendet und positiv getestete Personen, deren Absonderung bereits mindestens fünf Tage dauert und die für 48 Stunden symptomfrei sind, können ihre Absonderung beenden.

Die aktuellen Zahlen der COVID-19-Infektionen im Landkreis Leipzig finden Sie im Dokument-Download.

Weitere Informationen finden Sie auf unserer Seite: https://www.landkreisleipzig.de/corona_virus.html

Dokumente (Download)

 

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Sachsen verkürzt Isolation für Infizierte auf fünf Tage bei Symptomfreiheit 

vom 22.04.2022 (2022/142)

Bekanntmachung der neuen Absonderungsregelungen ab 25.04.2022 des Landkreises Leipzig

Keine Quarantäne mehr für Kontaktpersonen

Sachsen passt zum 25. April 2022 die Quarantäne- und Isolationsregeln an die aktuelle Entwicklung der Pandemie an. Künftig ist die Beendigung der Absonderung für Corona-Infizierte bereits nach fünf Tagen möglich, wenn 48 Stunden Symptomfreiheit besteht. Ein abschließendes Freitesten ist nicht mehr notwendig. Wenn am fünften Tag noch Symptome bestehen, verlängert sich die Absonderung entsprechend, bis diese 48 Stunden Symptomfreiheit erreicht sind - maximal aber auf zehn Tage. Die Infizierten müssen sich weiterhin eigenständig absondern. Es wird dringend empfohlen, dass sie ihre engen Kontaktpersonen selbständig informieren.

Für alle Kontaktpersonen entfällt die Quarantäne vollständig. Bislang galt die Ausnahme nur für geimpfte und genesene Personen. Alle engen Kontaktpersonen - insbesondere Hausstandsangehörige - sind jedoch weiterhin dazu aufgefordert, Maßnahmen des Infektionsschutzes einzuhalten. Dies bedeutet, so gut wie möglich Kontakte zu reduzieren, auf eigene Symptome zu achten und sich zu testen. 

Staatsministerin Petra Köpping: "Die aktuelle Lage und das durch Omikron stark gewandelte Pandemie- und Krankheitsgeschehen lässt eine fachlich angemessene Verkürzung der Isolationsdauer und die Abschaffung der Quarantäne zu. Infektionszahlen und Bettenbelegung sinken seit mehreren Wochen. Mit dem Abklingen der Saison der akuten Atemwegserkrankungen und mehr Aufenthalt im Freien nimmt auch der Infektionsdruck ab. Ich appelliere jedoch an alle, sich verantwortungsvoll zu verhalten und trotzdem weiter die Hygieneregeln einzuhalten. Klar ist: Für Corona-Positive bleibt die Isolation Pflicht. Und Kranke bleiben zu Hause! Den besonderen Schutz vulnerabler Gruppen stellen wir sicher, indem hier für Infizierte bei Arbeitsantritt erhöhte Anforderungen gelten."

Um den Eintrag von Infektionen in Einrichtungen mit vulnerablen Gruppen zu vermeiden, müssen Personen, die in der Pflege, medizinischen Versorgung oder Eingliederungshilfe arbeiten, bei Wiederaufnahme der Tätigkeit einen negativen Test (Fremdtestung; Schnell- oder PCR-Test) vorlegen. Dieser Testnachweis muss jedoch nur vorgelegt werden, wenn die Arbeit vor dem oder am zehnten Tag der Absonderung aufgenommen wird. Wer für zehn Tage abgesondert war, muss keinen negativen Test vorlegen. Hier gilt die Regelung wie bisher. 

Es gilt eine Übergangsregelung, so dass ab dem Tag des Inkrafttretens am 25. April die aktuellen Regelungen für alle Personen gelten. Das heißt, die Absonderung als Kontaktperson ist beendet und positiv getestete Personen, deren Absonderung bereits mindestens fünf Tage dauert und die für 48 Stunden symptomfrei sind, können ihre Absonderung beenden. Der  "Quarantänerechner" zur Berechnung der Absonderung dauert, wird ab Montag entsprechend angepasst.

Im Anhang finden Sie die Allgemeinverfügung Absonderung des Landkreises Leipzig sowie ein Infoblatt mit den ab 25. April 2022 gültigen Regeln.

Dokumente (Download)

 

 Neu ab 3. April 2022: Sächsische Corona-Schutz-Verordnung

Das Kabinett hat in seiner heutigen Sitzung eine neue Sächsische Corona-Schutz-Verordnung beschlossen. Sie gilt vom 3. April 2022 bis einschließlich 30. April 2022. Die Verordnung dient dem Schutz der Gesundheit der Menschen sowie der Vermeidung einer Überlastung des Gesundheitssystems. Grundlage für die Basisschutzmaßnahmen sind die Vorgaben des Infektionsschutzgesetzes in der jüngsten beschlossenen Fassung.

Die Pflicht zum Tragen einer FFP2-Maske gilt einrichtungsbezogen: So ist diese u. a. weiterhin in Einrichtungen des Gesundheits- und Sozialwesens, wie z. B. Arztpraxen, Krankenhäusern, Pflegeeinrichtungen, der ambulanten Pflege zu tragen.

Die FFP-2-Maskenpflicht gilt außerdem im öffentlichen Personennahverkehr für Fahrgäste. Das Kontroll-, Service-, und Bedienpersonal von Verkehrsmitteln des ÖPNV muss einen medizinischen Mund-Nasen-Schutz tragen. Auch bei Schülerinnen und Schülern ist im ÖPNV eine medizinische Maske ausreichend.

Neben der Maskenpflicht sehen die Basisschutzmaßnahmen unverändert weiterhin eine einrichtungsbezogene Pflicht zur Testung der Beschäftigten und Besucher als Zugangsvoraussetzung vor. Von der Testpflicht, die für Personen ab Vollendung des 6. Lebensjahres gilt, betroffen sind unter anderem

  • Pflegeeinrichtungen, Hospize, Werkstätten für behinderte Menschen, Krankenhäuser,
  • Einrichtungen zur gemeinschaftlichen Unterbringung von Asylbewerbern, Flüchtlingen etc. und
  • Justizvollzugsanstalten, Abschiebe-, Maßregelvollzugseinrichtungen o.ä.

Geimpfte oder genesene Arbeitgeber und Beschäftigte der oben genannten Einrichtungen müssen mindestens zweimal pro Kalenderwoche einen aktuellen Testnachweis vorlegen. In stationären Pflegeeinrichtungen, Tagespflege und ambulanten Pflegediensten ist für diese Personengruppe mindestens dreimal pro Woche ein tagesaktueller Testnachweis vorzulegen.

Darüber hinaus empfiehlt die Staatsregierung dringend das Tragen von Masken (vorzugsweise FFP2) in öffentlich zugänglichen Innenräumen und die Einhaltung des Mindestabstandes. Auch sollten die Kontakte nach wie vor auf ein notwendiges Maß beschränkt bleiben. Dringend empfohlen wird auch die Einhaltung der Hygieneregeln, die eine wirksame Schutzmaßnahme darstellen.

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Gemäß aktuell gültiger Schul- und Kita-Coronaverordnung vom 01. März 2022 findet ab Montag, d. 07. März 2022 wieder Regelbetrieb in den Kindertageseinrichtungen der Stadt Rötha statt. Alle Einrichtungen haben in der Zeit von 06:00 bis 17:00 Uhr geöffnet. Die allgemeinen Hygienemaßnahmen behalten Ihre Gültigkeit.

https://www.coronavirus.sachsen.de/download/SchulKitaCoVO-01.03.2022.pdf

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Sächsische_Corona_Notfallverordnung_ab_06_02_2022 (PDF, 243 kB)

Sächsische Corona-Notfall-Verordnung (22. November bis 12. Dezember 2021)

Schul- und Kita-Corona-Verordnung (22. November bis 12. Dezember 2021)

Allgemeinverfügung Alkoholverbot

Allgemeinverfügung Landkreis Leipzig IFSG - Absonderung vom 19.11.2021

Allgemeinverfügung InfektionsschutzG 22.09.2021

Allgemeinverfügung Hygiene

Infektionsschutzgesetz

Mobiles Impfteam in Rötha und Espenhain

Nächtliche Ausgangsbeschränkung ab 25.11.2021

 

 

 

 

Kontakt Stadtverwaltung

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Rathausstraße 4
04571 Rötha

Telefon  034206 - 6000

Fax  034206 - 72433