Kindertagesstätten

Kinder, Studenten, Lehrer, Schule, Bildung

Änderung der Öffnungszeiten der städtischen Kitas

 

Alle Einrichtungen in Trägerschaft der Stadt Rötha sind ab Montag, 07.06.2021 wieder in der Zeit von 06.00 bis 17.00 Uhr geöffnet. Die aktuelle SächsCoronaSchVO vom 26.05.2021 findet ihre Anwendung. Es ist auf Mund- und Nasenschutz im Gelände und Gebäude zu achten. Außerdem ist ein Mindestabstand von 1,5 m einzuhalten.

Einberufene Zusammenkunft der Kita "Regenbogen" zur Prüfung der aktuellen Beschränkungen

 

Anlässlich der anhaltenden Beschränkung für den Betrieb von Kindertageseinrichtungen berief die Kita-Leitung des Regenbogenlandes eine außerordentliche Sitzung ein, um gemeinsam mit Vertretern des Elternrates, der Erzieher der verschiedenen Betreuungseinheiten und dem Stadtrat, vertreten durch Hendrik Reichel, mögliche Lösungen zu definieren.

Grund dafür war ein erneuter Brief an Kita, Träger und Stadtrat, die aktuellen Gruppeneinteilung zu überdenken, aufgrund vorangegangener, durch das Gesundheitsamt ausgesprochener Quarantänen für Kinder unserer Kita. Ziel dieser Zusammenkunft war es, Aufschluss über die aktuell geltenden Handlungsempfehlungen zu geben, die örtlichen Gegebenheiten zu betrachten, mögliche Lösungen zur Verkleinerung der Gruppen zu beschließen und weitere Maßnahmen festzulegen. Frau Panzer versicherte ebenfalls, dass bereits versucht wurde, mögliche Lösungen für Eltern, Kinder und Kita zu finden, ohne dabei gegen die Regularien zu verstoßen, um weiteren umfangreichen Quarantäneanordnungen bei einem positiven Fall von Covid-19 zu entgehen.

Zu Beginn unserer Runde berichtete Diana Schaller über die aktuell geltenden Handlungsempfehlungen, die es bereits seit einiger Zeit zu beachten gilt. Dabei ist nochmals darauf hingewiesen worden, dass sich die Empfehlungen seit dem ersten Lockdown verändert haben. Jeglicher Spielraum, diese Empfehlungen anderweitig auszulegen, führt im Endeffekt zu einer Quarantäne der Kinder, die in irgendeiner Art und Weise Kontakt gehabt haben können, wenn sich in der festgelegten Einheit eine Person als positiv erweist.

Aktuelle zu beachtende Grundsätze:

  • feste Betreuungseinheiten, welche sich aus mehreren Gruppen oder ganzen Etagen zusammensetzen können (eine Obergrenze für die Anzahl, der sich in einer Betreuungseinheit befindlichen Kinder, gibt es nicht)
  • strikte Trennung der Betreuungseinheiten soll auch im Außengelände, in den Garderoben sowie in den Wasch- und Essensräumen sowie bei den Mahlzeiten eingehalten werden
  • Im Falle eines unerwarteten oder geplanten Personalausfalls durch Krankheit oder Urlaub können die Betreuungseinheiten neu zusammengestellt werden

Die Kinder der Kita "Regenbogenland" sind aktuell in 3 Betreuungseinheiten aufgeteilt: Krippe, Kita Erdgeschoss, Kita Obergeschoss. Wobei die Einheiten in der Anzahl der Kinder unterschiedlich stark besetzt sind. So hat die Krippe aktuell 35 Kinder, das Erdgeschoss in der Kita 49 Kinder und das Obergeschoss der Kita 85 Kinder zu verzeichnen.

Nun stellt sich den Eltern, die vor allem bereits mehrfach von einer Quarantäne betroffen waren, die Frage, warum die Kinder nicht in kleineren Gruppen betreut werden können, um zu vermeiden, stetig alle Kinder einer Betreuungseinheit oder ggf. darüber hinaus zu Kontaktpersonen 1. Grades erklären zu müssen.

Gemeinsam haben wir die baulichen Gegebenheiten der einzelnen Bereiche besprochen. Jeder Betreuungseinheit stehen weder ausreichend Garderobenräume noch Sanitäreinheiten zur Verfügung, um die Kinder ganztags strikt voneinander zu trennen.

Nachfolgend zwei Beispiele: Überlegungen, feste (unbedingt einzuhaltende) Bring-  und Holzeiten zu etablieren, um damit das Zusammentreffen von Kindern unterschiedlicher Gruppen zu unterbinden, stehen bereits seit Längerem im Raum. Dazu müssten dann, nach einer umfangreichen Abfrage der Eltern, neue Gruppen gebildet werden, um alle Kinder zu bündeln, die exakt zur gleichen Zeit gebracht und geholt werden müssen. Beispielsweise könnte dann Gruppe A jeden Morgen um 7:00 Uhr gebracht und müsste pünktlich um 15:00 Uhr abgeholt werden. Diese Staffelung ist jedoch nur im 30 min-Takt möglich, damit den Pädagogen ausreichend Zeit bleibt, alle Kinder in der Garderobe auszuziehen und bis zur Ankunft der nächstfolgenden Gruppe B in ihrem Zimmer verschwunden zu sein. Hier sahen die Elternräte, in Vertretung für die Elternschaft und die anwesenden Erzieher der Kita schon die ersten Probleme. Bereits jetzt schon werden Abholzeiten abgefragt, jedoch halten sich einige nicht an diese Absprachen. Der Fahrtweg mit Stau von der Arbeit, ein längeres Kundengespräch und schon ist man nicht zu rechten Zeit vor Ort.

Vorausgesetzt, den Umstand mit festen Betreuungszeiten bekäme man gemeinsam mit den Eltern in den Griff, besteht ein weiteres weitreichendes Problem. Es gibt nicht ausreichend Sanitärräume, um die strikte Trennung auch in diesem Bereich zu vollziehen. Eine mögliche Lösung ist hier das Einführen von festen Toilettenzeiten je Gruppe. Aus Prinzip wird diese Lösung jedoch in Gänze abgelehnt. Kein Kind sollte sich an Toilettenzeiten halten müssen. Hier waren sich alle Beteiligten einig. Auch die Bereitstellung von externen Toilettencontainern wurde in Erwägung gezogen. Die Erzieher berichteten, dass dies jedoch keine praktikable Lösung sein kann.

Zusammengefasst können die Betreuungseinheiten nur verkleinert werden, wenn:

  • Kinder zu festen Zeiten gebracht und geholt werden
  • Kinder nach diesen festgelegten Zeiten in Gruppen eingeteilt werden
  • Kinder nur zu festgelegten Zeiten zur Toiletten gehen können
  • Kinder nur gestaffelt in den Garten dürfen
  • Kinder außerhalb der Gruppenräume Maske tragen

All diese Punkte führten dazu, dass alle zu diesem Termin anwesenden Vertreter zur Erkenntnis kamen, dass eine Einteilung in kleinere Betreuungseinheiten für die Kinder unmenschliche Einschränkungen mit sich bringen. Die Kindertageseinrichtung prüft mit jeder Änderung der Handlungsempfehlungen, welche Alternativen zur Minimierung des Risikos einer Quarantäne bestehen und werden diese nach bestem Wissen und Gewissen umsetzen. Nichtsdestotrotz haben wir alle gemeinsam kleinere Maßnahmen festgelegt, die in jedem Falle umsetzbar sind bzw. geprüft werden.

Sollte es aufgrund von personellen Engpässen zwingend erforderlich sein, einen Kollegen von einer Betreuungseinheit in eine andere zu versetzen, so muss dieser vorab einen Schnelltest durchführen, wenn er nicht bereits am gleichen Tag einen Test durchgeführt hat.
Durch den Stadtrat, vertreten durch Hendrik Reichel, wird beim Freistaat Sachsen angefragt, ob den Kindern sogenannte Lolli-Tests (Schnelltests, die man 90 Sek im Mund behält) zur Verfügung gestellt werden können, mit der Begründung, das hohe Risiko in einer so großen Einrichtung wie der Kita "Regenbogenland" Rötha zu minimieren. Voraussetzung dafür ist jedoch, dass die Eltern die Bereitschaft zeigen, diese Tests durchführen zu lassen.

Zu guter Letzt waren sich alle einig, dass es nochmals einen Appell an alle Eltern benötigt, sich an die geltenden Hygienevorschriften zu halten (Tragen eines MNS auf dem gesamten Gelände der Kita sowie ausreichend Abstand). Bei einer geltenden Quarantäne als Kontaktperson ist es wünschenswert, die Geschwisterkinder ebenfalls zu Hause zu betreuen, um die Ausbreitung in anderen Betreuungseinheiten oder Einrichtungen zu unterbinden. Und melden Sie etwaige positive Fälle unbedingt der Kita-Leitung, um im Zweifelsfall schneller als das Gesundheitsamt reagieren zu können.

Liebe Eltern, seien Sie sich sicher, dass die Kita-Leitung und alle Pädagogen alles daran setzen, um Ihren Kindern einen dennoch unbeschwerten Kitaalltag zu ermöglichen. Bitte unterstützen Sie weiterhin dabei, die Pandemie einzudämmen.

Vielen Dank und bleiben Sie gesund.

Alexandra Kretschek

Elternratsvorsitzende                           Veröffentlicht am 17.05.2021

Geändertes Infektionsschutzgesetz für unsere Grundschulen, Horte und Kitas

 

Liebe Eltern,

bitte beachten Sie mit Blick auf das gestern – am 23. April 2021 – in Kraft getretene, geänderte Infektionsschutzgesetz folgende Regelungen für unsere Grundschulen, Horte und Kitas:

  • ab einer Inzidenz von 100 arbeiten die Grundschulen im Wechselunterricht (ab Montag, d. 26.04.2021); für Kinder, die während der regulären Unterrichtszeit auf Grund des Wechselunterrichtes eine Notbetreuung benötigen, muss dies bei der Grundschule beantragt werden (per Mail);
  • die Horte sind weiterhin bis zu einer Inzidenz von 165 im eingeschränkten Regelbetrieb geöffnet; jedes Kind, für das es einen Hortbetreuungsvertrag gibt, hat einen Anspruch, während der Hortöffnungszeiten, diesen zu nutzen
  • ab einer Inzidenz von 165 schließen alle Kitas und Horte
  • Die Liste der Berufsgruppen mit Anspruch auf eine Notbetreuung finden Sie hier.
  • Das Formblatt für die Beantragung von Notbetreuung finden Sie hier.

Wir bitten Sie, die Notbetreuung rechtzeitig zu beantragen, damit im Fall einer Schließung sowohl die Eltern als auch das Personal rechtzeitig Bescheid wissen.

Die Anträge müssen aktuell sein. Bitte richten Sie Ihren Antrag auf Notbetreuung per Mail an Frau Esper: Hauptamt.Esper@stadt-roetha.de

Hinweise zur Umsetzung des § 28b Infektionsschutzgesetz in Einrichtungen der Kindertagesbetreuung in Sachsen finden Sie hier.

Die Medieninformation des Sächsischen Staatsministeriums für Soziales und Gesellschaftlichen Zusammenhalt vom 22.04.2021 finden Sie hier

Mit freundlichen Grüßen
Ihre Stadtverwaltung

Veröffentlicht am 24.04.2021

Bürgermeister Stephan Eichhorn

 

Kontakt Stadtverwaltung

Stadtverwaltung Rötha 
Rathausstraße 4
04571 Rötha

Telefon  034206 - 6000

Fax  034206 - 72433