Ev.-Luth. Kirchspiel im Leipziger Neuseenland der Kirchgemeinden Böhlen, Kitzscher, Mölbis, Rötha, Steinbach

 Kirchgemeinde Rötha Adresse Johann-Sebastian-Bach Platz 11
04571 Rötha 
Telefon 034206 - 54 109
Fax 034206 - 54 110
E-Mail
Webseite www.kirche-im-leipziger-land.de

Öffnungszeiten

Pfarrbüro Rötha
 Dienstag        10:00 - 12:00 Uhr und 14:00 - 17:30 Uhr
 Donnerstag    13:00 - 15:00 Uhr

Ansprechpartner

Pfarrer Matthias Lehmann (Pfarramtsleiter)

 

 

Pfarrer Stephan Vorwergk

 

 

Kantorin Elisabeth Höpfner

 

Tel.: 0174/7672885
Tel.: 0172/2152441            
 

Tel.: 0341/4423844            

E-Mail: elisabeth.hoepfner@evlks.de

Silberklänge 2019

 
 
 
Eine Kerze zum Abschied für Röthas Pfarrer   -  Christoph Krebs wird Silbermannorgeln vermissen
 

Der langjährige Röthaer Pfarrer Christoph Krebs verlässt die Stadt in Richtung Dahlener Heide. Am Donnerstag begann sein Umzug nach Börln. Als Christoph Krebs vor gut 15 Jahren nach Rötha kam, um die Schwesterkirchgemeinden Rötha und Böhlen zu betreuen, trat er seine dritte Pfarrstelle an. Die erste hatte ihn in die brandenburgische Provinz geführt. Als er 2003 nach Rötha kam, war Christoph Krebs 41 Jahre alt und frisch von seiner Frau geschieden. Deswegen hatte ihm die Landeskirche nahe gelegt, seine zweite stelle in der Stadtgemeinde in Wurzen schon nach acht Jahren zu verlassen. „Ich weiß nicht, ob das heute auch noch so streng gesehen würde“, überlegt der Pfarrer, dessen Gemeinden seit zwei Jahren zum Kirchspiel im Leipziger Neuseenland gehören.

Der sich nach 15 Jahren in Rötha auch deswegen auf die Stelle in Börln beworben hat, weil der Ort nur ein paar Kilometer östlich von Wurzen liegt und er gern in die ländliche Gegend seiner früheren Wirkungsstätte zurückkehren wollte. Dort, das ist ihm klar, wird es allerdings deutlich beschaulicher zugehen als in Rötha, der Stadt mit den zwei Kirchen und zwei Silbermannorgeln. Die berühmten Instrumente, die Reisegruppen anlockten und namhafte Organisten aus aller Welt, die werde er nach seinem Weggang aus Rötha wohl am meisten vermissen.

Hier und in Böhlen hat er Themen, die ihm wichtig waren und die ihn bewegten, nicht nur in Predigten angesprochen, sondern auch in den verschiedenen Kreisen versucht, seine Gedanken den Menschen nahe zu bringen. Uwe Herrmann vom Kirchenvorstand erinnert sich sehr gern an die Predigten, die er geliebt habe und vermissen werde, wie er bei der Verabschiedung des Pfarrers sagte: „Sie haben mir – und sicherlich vielen unter uns – die Texte des alten und neuen Testaments auf interessante und schöne Art näher gebracht – durch Ihre Sicht hat sich bei mir christlicher Glaube vertieft und weiterentwickelt.“

Jenseits der seelsorgerischen Tätigkeit war der Pfarrer von Beginn an und nahezu bis zum letzten Tag auch Bauherr. Bei seinem Amtsantritt ging die Außensanierung der Christopheruskirche in Böhlen gerade zu Ende und er hatte sich um den Innenraum zu kümmern. Mehrere Jahre lang lief die hauptsächlich vom Förderverein getragene Innensanierung der Marienkirche bis hin zum Altar. An der Georgenkirche wurden in zwei getrennten Bauabschnitten erst die Seiten des Turmes und bis Ende 2017 die des Kirchenschiffes saniert. Zum Architekten Wolfgang Friebe entstand dabei eine so herzliche Verbindung, dass der sogar zum Abschiedsgottesdienst für Christoph Krebs kam und an die gute Zusammenarbeit erinnerte.

Ein Geschenk des Kirchenvorstandes wird ihm den Abschied leichter machen und die Erinnerung an Fünfzehneinhalb Jahre in Röhta und Böhlen lange bewahren. Er bekam eine fast einen Meter große Kerze, auf die Dankesworte, die Jahreszahlen der Dienstzeit und Bilder der drei Kirchen gedruckt sind. Superintendent Jochen Kinder, Mitglieder des Kirchenvorstandes und Bürgermeister Stephan Eichhorn sprachen warme Worte des Abschiedes und wünschten Christoph Krebs alles Gute auf seinem Weg.

Der besteht in den nächsten Tagen zunächst im Umziehen, Auspacken und im Einräumen der neuen Pfarrerwohnung in Börln. Bis zum Dienstantritt am 1. Februar bleiben ihm dann vielleicht noch ein paar Tage für eine Fahrt an die Ostsee. Die mag er sehr, im Sommer sowieso und noch viel mehr im Winter.  VON ANDRÉ NEUMANN  LVZ v. 11.01.2019

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